Der nächste Berliner startet durch, Forster Yeboah aka Kalusha aus Wedding. 15 Jahre lebt der Rapper aus Ghana jetzt in Berlin, seine Raps kommen aus den Straßen Weddings. Dabei legt Kalusha aber nicht so einen Aggro Style, wie man ihn von einigen Berliner Labels kennt, zutage, sondern kickt auch gerne mal smoothen Stuff wie den G-Funk „Kalusha Pt.1“. Battle und Gangsta Style gibt es aber genau so, daneben auch immer mal englische Raps. So richtig auspacken tut Kalusha dann aber erst im Outro, wo er Sido auf der vollen Linie disst. Akzente auf dem 19-Track Album können die Beats, die meist von Kay Mason stammen, leider nicht. Es geht zwar alles in Ordnung was zu hören ist, aber die Smasher und Ohrwürmer fehlen einfach, ein Highlight ist unter den Songs nicht herauszuheben. Mit Kalusha hat Berlin einen neuen Rapper mit eigenem Style, gute Ansätze zeigt sein Album „Nicht zur Nachahmung empfohlen“, allerdings sollte das Ganze noch ausgebaut werden um sich in Berlin durchzusetzen, den Songs fehlt noch der nötige Druck. Wertung 6/10.