Diesen Sommer tourt Jimmy Cliff wieder massiv durch Europa, ein neues Album darf da nicht fehlen. Viele der neuen Songs wurden allerdings schon 2001 in Jamaica aufgenommen und jetzt mit Dave Stewart (Eurythmics) überarbeitet. An großen Namen spart „Black Magic“ jedenfalls nicht, viele der Weggefährten aus seiner über 40-jährigen Karriere geben sich hier die Klinke in die Hand, so auch Kool & The Gang auf „(Ooh La, La, La) Let's Go Dancin'“. Doch trotz Künstler wie Annie Lennox, Sting oder Joe Strummer bleiben die 16 Songs des Grammy-Gewinners immer noch sehr Dancehall mäßig, nicht nur bei Einlagen von Tony Rebel und Bounty Killer. Zu den stärksten Stücken auf dem Album gehören „Dance“ mit Wyclef, „Jamaica Time“, „People“, „Over The Border“, „Take Your Time“ featuring Yannik Noah und „The City“. Daneben hat man allerdings auch den Eindruck, dass „Black Magic“ mit einigen Stücken nur gefüllt werden sollte, und das lieblose Artwork steigert auch nicht gerade den Wert. Wertung 7/10.