Es geht beständig aufwärts für Jedi Mind Tricks und trotzdem hat Philadelphias Zweier seine Wurzeln im Underground noch längst nicht abgestreift. Stoupe und Vinnie sind ein Duo, dass sich perfekt ergänzt, und das stellen sie auch auf ihrem vierten Album „Legacy Of Blood“ unter Beweis, bei dem es sich auch Killah Priest, GZA und Sean Price nicht nehmen ließen, ihre Raps beizusteuern. Es sind vor allem Stoupe's Beats die hervorstechen, die Mischung aus dunkler Atmosphäre, rollenden Melodien und nie einfallsloser Gleichförmigkeit zieht in einem Strudel direkt in das Album hinein. Jedi Mind Tricks sind dabei immer bemüht ihre Linie zu halten, gleichzeitig aber auch möglichst viele musikalische Elemente unterzubringen. Und um es direkt zu sagen, das klappt nicht immer, aber fast immer so gut, dass „Legacy Of Blood“ mit seinen 16 Tracks eines der besten Underground Alben dieses Jahres ist. Die großen Smasher findet man hier nicht, aber die wird hier wohl auch keiner suchen. Wertung 8/10.