Jack Orsen, bekannt aus der MOR Crew kommt nun solo: 16 Tracks mit sehr vielen Features wie Eko, Taktloss, Jonesmann und Azra. Am Anfang sofort ein dummer Spruch "schon in der Kindheit hat meine Mutter gesagt, kannst du heute jemanden ermorden, verschiebe es nicht auf morgen!" lässt meine Erwartungen schnell in den Keller sinken. "Meine Gegend" erinnert sehr an "Mein Block", eine Beschreibung der sozialkritischen Gegend in Berlin, langsam aber sicher haben es alle verstanden, Jack aus dem Knast, Ghettooooh! Ein schon etwas langweiliger Rap Stil, wie ein Raproboter, war da nicht mal was? Zwar abwechslungsreiche Beats, die aber trotzdem langweilig werden, weil keine Unterhaltung geboten werden kann. Zum ersten erfreuen bringt mich Olli Banjo, schön / lustig und auf jeden Fall unterhaltsam und dann kommt auch noch Jonesmann der die Hook singt. Ist nach 4 Tracks schon fast so ein Gefühl wie Weihnachten, Jack sag Danke, dein Album ist gerettet! Dann werde ich auf "Verrückt" wirklich auf die Probe gestellt und das liegt nicht an dem Feature von Eko. Nein, es liegt daran, dass aus der Sicht von Michael Jackson gerappt wird, wow? Da fehlt bei mir jegliches Verständnis. "Ich parke meinen Ferrari und bin wie Schumi weg", na gut, Vergleiche sind ja "in", aber du gehst nicht im Trend, Jack. Ich bin echt enttäuscht von dem Album, so lange hattest du Zeit und dann sowas. Was ganz interessant durch Chablife wird ist "Mummy", aber eigentlich kann es ja nicht sein das sich ein Künstler nur auf seine Features stützt. Es folgen Tracks, wo Jack erzählt worauf er so steht, mit Sprüchen wie "Mein Sperma spritzt wie Sekt", "Nutte zieh dich an, Du siehst aus wie ein Rind", "finden Ritzen natürlich ohne Scheisse dran". Wertung 5/10.