Vieles stand bei Fu Manchu auf der Kippe, der „Star“ Brant Bjork verließ die Bandum fortan auf Solowegen zu wandeln, einen Majordeal hatte man nicht mehr. Einen Neuen haben die Californier jetzt, Scott Reeder, und ein neues Label auch, wenn auch ein kleineres. Seinen Prinzipien jedenfalls ist das Quartett treu geblieben und es darf weiter gerockt werden, nach eigener Aussage sogar aggressiver als je zuvor. Alles in allem hat sich also beim Nachfolger zu „California Crossing“ (zwischendurch gab's noch ein Live-Album) wenig verändert, Fu Manchu bleiben die Stoner-Rock Band als die wir sie schon immer geliebt haben. Trotzdem bricht bei den 12 Songs auch keine überschwängliche Freude aus, dazu fehlen die Überraschungsmomente. Das was Fu Manchu hier abliefern ist gut, aber es ist auch Standard, es ist das was wir erwartet haben. Das geht soweit auch in Ordnung, nur beim nächsten Album möchten wir etwas mehr sehen. Wertung 7/10.