In den Staaten kennt man sie, in den Staaten ist sie ein Star. Zu uns hat sie es aber nie wirklich rüber geschafft, schon das Album „True North“ aus dem Jahre 2000 verkaufte sich nur als Import und schlug nicht gerade hohe Wellen. Ob das mit dem dritten Album „Uppers & Downers“, bestehend aus zwei CD’s, anders wird, darf bezweifelt werden, aber immerhin gibt es jetzt einen Indie-Vertrieb für Deutschland, der das Album für knapp 11,- Euro anbietet, Geld das bestens angelegt ist. Der erste Teil „Uppers“ bietet 11 Songs, die straight forward, poppig aber auch nicht zu sonnig ausgerichtet sind, das könnte man auch amerikanischen New Country Rock nennen. Prägendes Element wie auch schon auf dem vorigen Alben ist natürlich der unverwechselbare Gesang von Fisher, der wie ein Strudel mitzieht und nicht loslässt. Teil 2 „Downers“ kommt mit starker melancholischer Ausrichtung und langsameren Tempo. Getragene Melodiebögen und Winterstimmung bestimmen das Bild. Zwei Seiten, ein Album; Ohne Frage ein Meisterwerk! Wertung 9/10.