Earthtone 9 haben viele Leute hinterher geweint, nicht weil sie sich aufgelöst hätten, sondern weil man solange nichts mehr von ihnen gehört hat, aber Bands kommen und gehen, und aus Orange County kommt jetzt eine Band, die in der gleichen Liga spielt. Eyes Of Fire mit Sänger Fisher liegen irgendwo zwischen Alternative und Metal, zwischen Hardcore und Indie, oder zwischen Noise Rock und Grindcore. Schon der erste Song des Debütalbums „Ashes To Embers“ besitzt eine Laufzeit von über 7 Minuten, melancholisch, verhalten und dunkel strömt „The End Result Is Falling...“ aus den Boxen. Der nächste Song des Quintetts klingt dagegen monströs, besitzt harte Gitarren und mehr Speed. Ein einfaches Raster lässt sich auf den insgesamt 12 Tracks nicht finden, Eyes Of Fire gehen hier ihren Wegm egal ob sie mal still in einer dunklen Ecke sitzen oder brachial nach vorne rocken. In Szene setzte das Ganze Cameron Webb (Godsmack), der sicherlich auch seinen Anteil an der fesselnden Gesamtatmosphäre des Albums hatte. Leider nur bleibt die Band nicht auf allen Songs so experimentell und innovativ wie zu Beginn des Werkes, was leichte Abzüge in der B-Note ergibt. Wertung 7/10.