Embers gelten als eine der ambitioniertesten ungarischen Bands aus dem Metal und Hardcore Sektor. Das zweite Album, das dem in Osteuropa und Japan erfolgreichen „The birds fly again“ folgt, zeigt in erster Linie Anleihen im Death Metal Bereich, was sich in messerscharfen Riffs und dem beißenden Gesang von Szilard äußert. Ähnlichkeiten sollen sie mit Bands wie Shadows Fall, Arch Enemy oder Heaven Shall Burn aufweisen, und man kann zumindest nicht bestreiten, dass Embers stilistisch an diese erinnern. Produktionstechnisch bewegt sich das Album „The First Squall Of An Evil Storm“ noch nicht ganz auf skandinavischem Level, aber das Quintett schafft dies auf den 10 Songs durch Einsatzwillen und Spielfreude nahezu wettzumachen. Ohne Frage setzen Embers hier ein Zeichen für die ungarische Metalszene, Europa wächst zusammen und auch mit Ungarn muss man in Zukunft rechnen. Wertung 8/10.