Nachdem ihr Major-Debüt „The Darker Side Of Nonsense“ 2001 bei Roadrunner hinter allen Erwartungen zurückblieb haben die Amerikaner jetzt doch noch ein neues Label gefunden, wo sie mit neuem Gitarristen einen Neuanfang wagen. 11 Songs enthält „The Dead & Dreaming“, das die Band deutlich gereift zeigt. Die Arrangement des Quartetts um Sänger Cliff Rigano wirken völlig relaxt eingespielt, der Druck den die Songs entfalten wirkt nicht verkrampft. Trotzdem könnte es für Dry Kill Logic schwer werden sich mit ihrem kompaktem Songwriting-Stil durchzusetzen, technisch gesehen gibt es einige bessere Bands. Stärke der 11 Songs ist der Gesang, kreative Elemente vermisst man dagegen. Am Ende bleibt bei „The Dead & Dreaming“ so alles beim Alten. Ein solides Metal-Album von einer guten Band, aber nicht genug um sich durchzusetzen. Wertung 6/10.