Über 1,5 Millionen Alben haben Dover bislang verkauft, für einen Big-Player nicht allzu viel, für eine spanische Band aber schon. Cristina und Amparo Llanos, sowie Alvaro Diez und Jesus Antunez sind die Superstars der spanischen Rock & Punk Landschaft, treten aber trotzdem noch bescheiden wie jede Band aus den Madrider Vierteln auf. Nachdem die letzten beiden Alben in Los Angeles und Seattle entstanden waren, holte man sich diesmal Produzent Rick Will in die Heimat, um ein Album der Superlative aufzunehmen. Ein Album der Superlative ist es nicht, weil es etwa eine aufwendige Produktion oder Aufmachung hätte, sondern ganz einfach, weil sich unter den 12 Songs nur Hits gibt, 30 Minuten schnörkellose Power, grandiose Melodien, griffige Riffs, große Emotionen, „The Flame“ wird seinem Namen gerecht und ist das bislang beste Dover Album. „27 Years“, „Mi Sombrero“, „After Hours“, „Die For Rock & Roll“, „All My Money“, diese Hymnen werden 2004 beherrschen. Ganz einfach. Wertung 8/10.