Vor keinem DJ Krush Album weiß man so recht wo die Reise hingeht, das ist auch bei seinem achten Werk so. Und auch wenn „Jaku“ keine Neuerfindung von Krush selbst oder seinem Sound ist, so hebt es sich doch deutlich von seinen Vorgängern ab. Sozusagen auf den Spuren seiner Ahnen wandelnd verarbeitet der DJ auf den 15 Tracks vor allem Elemente japanischen Ethnos. Aber natürlich bleibt es ein Krush und Electro-Album, weshalb man auch den HipHop wieder findet, Mr. Lif steuert den bei „Nosferatu“ bei, Aesop Rock auf „Kill Switch“. Im Gesamten ähnelt das Album jedoch einem Soundtrack, ruhig plätschern die Songs vor sich hin, mal wird Spannung aufgebaut, mal entspannt. Schade, dass man dabei manchmal das große Konzept dahinter, die große Idee vermisst, vieles trifft hier zusammen, doch könnte man sagen, manches wurde nicht konsequent zu Ende geführt. „Jaku“ ist ohne Frage ein gutes Album, aber nicht das beste des schon mittlerweile über 40-jährigen Krush. Wertung 7/10.