DJ Gav Smith lädt uns zu einer Reise durch Japan ein, neun Nummern die bislang nur in Japan erhältlich waren und trotzdem nicht den typischen japanischen Stil verkörpern. Trotz der nur neun Nummern ist das Album „Dios“ nicht kurz geworden, bei rund acht Minuten pro Tracks kommt man auf eine Spieldauer von über 70 Minuten, die zu einem bunten musikalischen Trip zwischen Electro, Soul und Jazz einlädt. In Mixen werden Lonesome Echo Production „Sweet Dream“ und Kenny Bobien „Dance For Life“ vorgeführt, volle Tanzflächen sollten garantiert sein. Gefrickelter geht es dagegen bei Monday Michuru zu, übrigens ein dubbiger Remix von Basement Jaxx. Danach gibt es die volle Percussion-Ladung auf die Ohren, „Kokoro“ von Jepthe Guillame im Original. Mit einer ähnlichen Mischung geht es weiter, bunt und trotzdem verliert Gav Smith nie den roten Faden, der Sound und der Style bleiben auf einem Level. Das wahrscheinlich ist die große Stärke dieser Platte und deshalb sollte man sie besitzen. Wertung 8/10.