Back to the 70’s, Roadrunner schickt mal keine New Metal Band ins Rennen, sondern belässt es bei klassischem Rock. Die Dirty Americans kommen auch aus der schmutzigsten Stadt, Detroit, und haben unter dem Namen the Workhorse Movement bei Roadrunner bereits ein Debütalbum veröffentlicht. Man tourte u.a. mit Disturbed, Slipknot und Pitchshifter, aber das war irgendwie zu hart, also wurde die Band aufgelöst und mit einem neuen Drummer das neue Material eingespielt. Das Album „Strange Generation“ bedient sich bei Led Zeppelin, Queens Of The Stoneage, Monster Magnet, The Cult und all den großen Bands der letzten Dekade, aber trotzdem klingt es eigenständig. Treibender Riff-Rock und ein charismatischer Sänger namens Myron zeichnen die Band aus. Allerdings können die Dirty Americans die Maßstäbe, die sie am Anfang der Platte setzen, nicht ganz halten. Nicht jeder der 13 Songs ist ein Knaller, weitere Perlen muss man suchen, leider. So bleibt „Strange Generation“ ein solides Debütalbum, mehr nicht, auch wenn der Beginn mehr verspricht. Wertung 7/10.