Als die Metalcore Ära von Disembodied zu Ende ging so wollten die Bandmitglieder noch nicht so Recht Schluss machen. Das Ergebnis ist Devilinside, Joel Andersen und Tony Byron haben in Minneapolis weitergemacht und präsentieren jetzt das erste Album „Volume One“. Dabei geben sie ein ordentliches Tempo vor, viele der 23 Tracks sind deutlich unter 2 Minuten geblieben, Devilinside spielen ein gewaltiges, sperriges Brett. Trotzdem drücken nicht alle Songs aufs Gas, immer wieder werden instrumentale Nummern in zäher Geschwindigkeit zwischengeschoben, ehe dann Sänger Jaime Gonzales das Quartett wieder nach vorne peitschen kann. Der ungehobelte Sound baut auf traditioneller Machart, Metal und Core vermischen sich, neuere Spielereien findet man nicht und vielleicht klingt „Volume One“ gerade deshalb so erfrischend. Wie aus einem Stück Holz geschnitzt wirkt das Album, das von Anfang bis Ende kompromisslos klingt. Neben den alten Disembodied Anhängern dürften Devilinside damit jede Menge neue Fans hinzugewinnen. Wertung 8/10.