Es ist immer schön wenn es eine Band schafft mit dem Artwork einer CD die Erwartungen hoch zu setzen. Es ist immer schlecht, wenn diese überhaupt nicht dem musikalischen Output entsprechen. Bei den December Peals bekommen wir komisch gestimmten Rock vorgesetzt, der durch seine Riffarbeit verkrampft ambitioniert wirkt. Dazu kommt ein völlig aus dem Rahmen gefallener Gesang, bei dem auch noch mehrere Stimmen verstimmt durcheinander schreien. So was soll wohl als Emo verkauft werden. Schlimm ist, dass das Ganze musikalisch so belanglos ist, wer nach dem ersten Song noch nicht eingeschlafen ist kann sich im folgenden über die herzlose Produktion ärgern, die jede Dynamik vermissen lässt. Das macht dann auch schöne Ansätze wie auf „First Row / Last Row“ zunichte. Übrigens da mit einem Gastspiel von Guido Knollmann von den Donots. Genießbar sind noch „Premium Gas Lifestyle“ und „I Go, I Stay“, danach heißt es schnell weg. Wertung 3/10.