Mit dem magischen siebten Album besinnen sich Cypress Hill auf ihre alten Stärken, die schwächelnden letzten Jahre scheinen vergessen. Bis zum „Skull & Bones“ Album im Jahr 2000 war die Crew um B-Real, Sen Dog und DJ Muggs auf der Spitze des HipHop-Olymps, danach folgte jedoch musikalisch bestenfalls Mittelmäßiges. Auf „Till Death Do Us Part“ lassen sie alle Rockexperimente beiseite, stattdessen dominiert wieder ihre dunkle Seite, und das Einzige was ablenkt, sind einzelne Reggae-Einflüsse. Schon die erste Single „What’s Your Number?“ erinnert an die Qualitäten eines „Dr. Greenthumb“, als Gast an der Gitarre ist hier Tim Armstrong von Rancid dabei. Aber auch abseits dieser Single hat das Album nur Hits und starke Tracks zu bieten. „Busted In The Hood“, „Last Lough“ mit Prodigy von Mobb Deep und Twin, und „Once Again“ haben das Zeug zu neuen Cypress Hill Klassikern zu reifen. Ohne jede Schwäche geht das neue, in Los Angeles aufgenommene Album, ins Rennen. Ohne Frage kann man schon jetzt sagen, dass es eins der tonangebenden Rapalben 2004 sein wird. Wertung 9/10.