Garin aus Grenoble schickt Charlotte in Paris seine MP3's Dateien auf die sie singt. Und schon ist Clover geboren. Herausgekommen dabei ist jetzt das erste Album, das von Laurent Collat aka Elegia (F Com) produziert wurde. Es ist ein Mix von Garins elektrisierenden und pulsierenden Beats und Charlottes sanfter Stimme. Electro meets Pop. Dazu kommt auch gut und gerne mal Gitarrenpop, wie auf dem tief greifenden, melancholisch-erfrischenden „Not Love“. Die Bandbreite ist groß, ob rockig „On & On“ oder stilistisch französisch „The Things“. Man hat es hier weniger mit elektronischen Experimenten als viel mehr mit richtigen Songs zu tun, die vor allem von Charlotte getragen und geformt werden, stimmungsmäßig ist das alles dabei. Clover haben damit eins der faszinierenden Alben des Genres in diesem Jahr vorgelegt, entspannend aber nicht einschläfernd, tiefschichtig aber nicht kompliziert. „World's End Lane“ ist der Begleiter für die Reise durch den Winter. Wertung 8/10.