Ihren Durchbruch haben die Kölner Cellophane Suckers, eigentlich wie The Wohlstandskinder aus Bergisch-Gladbach stammend, durch Stefan Raab erlebt. Mit dessen musikalischen Ergüssen hat die Musik der waschechten Streetpunker aber wenig zu tun. Zehn Jahre versucht sich die Ass Kickin’ High Speed Rock’n’Roll Band, die mittlerweile auf sechs Mitglieder inklusive Hammond und Fender Rhodes angewachsen ist, bereits mit Geschäft, drei Alben sind bislang dabei herausgekommen. Außer dem TV Total Ausflug konnte man damit wenig reißen, und das wird sich wohl auch mit dem vierten „Can’t Say No“ wenig ändern, auch wenn man jetzt erstmal einen Bekanntheitsschub im Rücken hat. Das was die Cellophane Suckers machen ist musikalisch grundsolide, aber auch genauso belanglos wie Stefan Raabs Max. 11 Songs langweilen durch Ideenlosigkeit auf dem Album, und wäre da nicht der äußerst schwache Sänger, stände das Ganze vielleicht noch positiver da. So lässt sich leider nur sagen, guter Rock’n’Roll kommt weder aus Köln, noch aus Bergisch-Gladbach. Wertung 4/10.