Das dritte Soloalbum von Beach-Boys-Legende Brian Wilson, sechs Jahre nach dem letzten, feiert sich selber mit einem Feuerwerk an Unterhaltung, Pop, Rock'n'Roll, Surf und 60's. Dazu gibt's dann noch illustre Gäste wie Eric Clapton, Elton John, Paul McCartney und Bruder Carl Wilson. Es ist sozusagen ein Potpourri aus seiner 40-jährigen Karriere. Dabei kommen Nummern im Beach-Boys Stil wie „Desert Drive“ nicht zu kurz, insgesamt zeigt sich das Album aber vielseitiger. Rührend wird es, wenn Brian Wilson zusammen mit Paul McCartney musiziert „A friend like you“ oder ein Duett mit seinem Bruder „Soul Searchin“ hinlegt. Mit Elton John rockt Brian Wilson dagegen richtig ab „How Could We Still Be Dancin'“ und schafft so einen nicht ganz repräsentativen aber dafür äußerst antreibenden Start in das Album. Gute Gitarrenarbeit kann man auch beim „City Blues“ mit Eric Clapton erleben, hier geht's wieder in 60's Rock'n'Roll Ecke. Insgesamt ist „Gettin' in Over My Head“ ein durchgängig spannendes und buntes Album, mit dem nicht nur Nostalgiker ihre Freude haben werden. Wertung 8/10.