Sie sind nicht älter als 20 Jahre, hören aber trotzdem Rose Tattoo, AC/DC, Nashville Pussy und die Flaming Sideburns. Nach ihrer Gründung im Jahr 2001 erscheint jetzt das erste Album der fünf Rock’n’Roll Jungs, die sich äußerst abgebrüht präsentieren. Der Ausflug geht zurück bis in die 80er und Boozed klingen, als hätten sie noch nie etwas anderes gemacht. Immerhin können sie auch schon Bühnenerfahrung als Support von Peter Pan Speedrock, Donots, Turbo AC’s oder Waterdown aufweisen. Klar ist, dass sie auf den zehn Songs von „Seizin’ the day“ nichts neu erfunden haben, entsprechend fehlt hier auch die Eigenständigkeit, aber dafür beweisen sie, dass sie es verstehen gute Songs zu schreiben und den nötigen Drive aus den Instrumenten herauszuholen. Ein solides Debütalbum, der Rest kann ja dann noch kommen. Wertung 6/10.