1998 lernten sich drei junge Männer im Kölner Underground kennen, ein Jahr später gab es den ersten offiziellen Auftritt unter dem Namen Bettie Ford im Kölner Blue Shell. Zwei Kult-Institutionen machen aber noch lange keine Kult-Band und so dauerte es auch bis heute bis das erste Album im Kasten war. Gepflegten Rock’n’Roll spielt das Quintett, wobei auch viele der 15 Songs gefallen können, wenn sie auch nicht gerade durch Einfallsreichtum glänzen. Bettie Ford beweisen aber auch, dass sie melodiegeladene Punkrock-Nummern schreiben können, Songs wie „Ordinary“ dürften auch ein paar Mädels auf die Konzerte locken. Insgesamt ist „League Of Fools“ eine runde Sachen geworden, wenn auch keine Konsequente, eine eindeutige Richtung kann ich jedenfalls bei Bettie Ford nicht erkennen. Wer also eh nicht auf der Suche nach einer straighten Band ist, wird mit diesen Kölnern seinen Spaß haben. Wertung 6/10.