Das dritte Album „DC2: Bars Of Death“ zeigt das Bostoner Doppel nach wie vor ungeschliffen, man kann aufatmen. In den letzten Jahren, der Zeit nach dem Vorgänger „Dangerous Connection“, waren 7L & Esoteric aber auch schwer busy. Esoteric erschien auf zwei Jedi Mind Tricks Alben und 7L produzierte für Tragedy Khadafi & Havoc sowie Shabazz the Disciple. Raw Shit heißt es auch noch nach 12 Jahren und 19 Tracks beweisen, dass die Beiden ihren Style beherrschen. Esoteric schafft es seinen Punch auf jede Nummer zu packen und seine Lyrics sind auch wieder aus der besten Liga, dennoch sind richtige Smasher wie „Loud & Clear“ eher Mangelware. Das mag auch daran liegen, dass die Features nicht ganz halten was sie versprechen, dabei sind die Army Of The Pharaohs, Rise, Uno The Prophet, Way Of The Gun und Main Flow. Wer sich aber nicht zuviel „Hits“ vom neuen 7L & Esoteric verspricht, wird sicher nicht enttäuscht. Ihren Soll haben sie hier erfüllt – und das ist schon einiges. Wertung 7/10.