Wenn Jazz und Metal aufeinanderprallen muss man
sich immer auf einen ungewöhnlichen melting pot gefasst machen.
So auch bei Yakuza, die, wie könnte es anders sein, aus Chicago
kommen. Mit ihrem zweiten Album, aber dem ersten mit Plattenfirma,
wandeln die Vier zwischen Progressive Rock, Alternative, Metal und
Jazz, verpackt in eine aufwendige Instrumentierung, ein vielschichtiges
Songwriting und einen treibenden Groove. Die Faszination die hiervon
ausgeht ist einzigartig, weil so vielfältig. Nie weiß
man auf „Way Of The Dead“ woran man sich halten soll,
ist man jetzt in der Post-Rock Area oder in einem verwinkelten Jazz-Club.
Sieben Songs geht es so lang, dann folgen 43 Minuten und der letzte
Track, 43 durchgängige Minuten mit jazzigen Dub. Ein schöner
Schluss für ein bemerkenswertes Album, leider nur will der
letzte Schliff noch nicht ganz überzeugen, aber das könnte
ja mit den nächsten Yakuza Alben noch kommen. Wertung 7/10.