The Monochords –
Volume 1
Motor/Urban/Def Jam Group VÖ: 30.06.2003
Das Revival mag kommen, The Monochords stehen bereit.
Ab in die 60er reisen fünf Jungs aus Deutschland, und das seit
1998. Garagerock trifft auf Soul, oberste Divise ist, dass es rocken
muss. Das tut es auch, The Monochords deren Debüt-Album von
Peter Deimel (Surrogat, Tocotronic) und Jürgen Hendlmeier (Flaming
Sideburns) aufgenommen wurde ziehen alle Register und liefern ein
Sixties-Feuerwerk in allen Facetten ab. Das Ganze ist jedoch recht
kurzweilig, 10 Songs, 37 Minuten, über „Volume 1“
geht das nicht hinaus. Aber was soll’s, bei den 60ern erwartet
ja auch niemand ein Werk für die Ewigkeit. Allerdings ist schon
zu bemerken, dass The Monochords in Deutschland nicht die ersten
auf dieser Welle sind, die Trash Monkeys aus Bremen fabrizieren
ihren Sound seit Jahren schon wesentlich souveräner und The
Defectors aus Dänemark spielen sowieso in einer anderen Liga.
Das alles macht „Volume 1“ zwar nicht schlechter, aber
eben auch nicht so wirklich überragend. Wertung 7/10.