Ob Sugarcult das nächste große Ding werden
kann man wirklich noch nicht sagen. Fest steht aber dass „Start
Static“ das Potenzial hat den nächsten Sommer in allen
CD-Playern zu rotieren. Sugarcult besitzen die Melodien, die sofort
ins Ohr gehen, und dazu die nötige Spritzigkeit, wie sie auch
bei Weezer vorhanden ist. Ihr Debütalbum startet direkt mit
Hits am Band durch, „You’re the one“ und „Stuck
in America“ sorgen für Begeisterungsstürme. So muss
ungezwungener und massenkompatibler Punkrock dieses Jahrtausends
klingen. Erfahrung mit poppigem Punkrock hat auch Gitarrist Mark72,
der bereits bei den Vorzeige-Bands Bad Astronaut, Nerf Herder und
The Ataris werkelte. Jedoch knallen nicht alle der 12 Songs in derselben
Weise und auch nicht alle schaffen es soviel Charme zu versprühen.
So schleicht sich mit fortschreitender Spieldauer des Albums immer
mehr Routine herein. Der überragende Start rettet Sugarcult
jedoch über die Ziellinie. Wertung 8/10.