Sturch behaupten von sich selbst, dass sie die Verbissenheit
und Leidenschaft haben, die anderen jungen und aufstrebenden Bands
fehlt. Nachprüfen kann ich das nicht, merken auch nicht, und
so lasse ich das einfach mal unkommentiert stehen. Angesiedelt ist
die vierköpfige Band nicht nur in einem Ort namens Schneverdingen,
zwischen Hannover und Hamburg, sondern auch im New Metal Sektor.
2001 gründete man sich um den Vorbildern Sevendust, Deftones,
Staind und Tool nachzueifern, es folgten Shows mit Pyogenesis, Donots
und 4Lyn. Das 2003er Demo auf CD bietet 3 Songs, die in jeder Hinsicht
gefallen können. Mit glasklarem Sound, ordentlichem Groove
und eingängigen Riffs erspielen sich Sturch ihren Platz, auch
Sänger Dennis kann mit seiner Stimme überzeugen. Vor allem
beweist jeder der Songs sein eigenes Profil und kann mit unterschiedlichen
Elementen aufwarten, auch wenn „Finally here“ ein wenig
abfällt. Das Potenzial für mehr scheint da zu sein. Wertung
7/10.