Die Frage welches der beiden, fast im Doppel-Pack
erschienenen, Spookey Ruben Alben „Bed“ und „Breakfast“
besser ist, ist schnell beantwortet. Das Erstere, aber das heißt
nicht, dass „Breakfast“ schlecht wäre oder keinen
Charme hätte. Also abgetaucht in die nächsten zwölf
Stunden (und zwölf Songs) der Spookey Welt, die sich diesmal
wesentlich flotter und poppiger dreht. Der Kanadier, der auch in
Holland und Deutschland gelebt hatte, verbindet Pop mit Electro
und Computerfunk zu locker-leichten Melodien, eben der perfekte
Soundtrack um entspannt in den Tag zu starten, auch mal ohne Frühstück.
Und würde dabei nicht manchmal allzu sehr in Belanglosigkeiten
abdriften, würde dieses vier Monate nach „Bed“
erschienene Album noch übertrumpfen können. Aber auch
so ist’s schön. Wertung 7/10.