Alle Fans von Grade können sich freuen. Somehow
Hollow erinnern nicht nur musikalisch an Grade, bis auf Sänger
Kyle spielen hier auch die gleichen Leute. Im Jahr 2000 gegründete,
2001 das Debütalbum auf einem kleinen Label veröffentlicht,
haben Somehow Hollow schon einige Besetzungswechsel hinter sich.
Jetzt machen sie sich auf mit „Busted Wings & Rusted Halos“
in die Fußstapfen von Grade zu treten, das nötige Potenzial
haben die 11 neuen Songs. Hart aber trotzdem emotional, brachial
aber trotzdem melodisch, Somehow Hollow schaffen die Gratwanderung
an der viele Bands scheitern. Die Songs gehen sofort ins Ohr, sind
aber nicht zu glatt, der Sound klingt modern aber trotzdem nicht
wie der Emo Mainstream. Da verkraftet man auch ein, zwei schwächere
Songs auf dem Album, die Marschrichtung ist klar, Somehow Hollow
dürften zu einer festen Größe werden. Wertung 8/10.