Wenn man sein Album mit einem Track wie „Basscheck“
beginnen kann hat man schon die halbe Miete eingefahren. Die ersten
fünf Minuten von „M“ können direkt elektrisieren
und geben einen Vorgeschmack auf das Album von Daniel „Outta
Space“ Paul und DJ Honesty, die unter dem Namen Slope dem
Sonar Kollektiv alle Ehre machen. Klassifizieren lässt sich
der elektronische Sound von Slope kaum, zu unterschiedlich sind
auch die Tracks auf dem Album, von denen einige auch schon als Maxi
Erfolge feierten. Der nächste Track „Keepingitup“
schaltet auch direkt einen Gang zurück und bewegt sich in Downbeat
Gefilden. Für Gesang sorgt hier Desney Bailey, die auch schon
auf dem Jazzanova Album zu hören war. Die bunte Mischung hält
sich auch im weiteren Verlauf des Albums, mal sperrig, breakig,
mal seicht und eingängig, die beiden Slope’s zeigen ihre
stilistische Vielfalt. Insgesamt vier Songs werden von Sängerinnen
unterstützt, neben der erwähnten Desney finden sich auch
Nix, Jane Hamilton und Yolanda wieder. Insgesamt ist Slope mit „M“
eine interessante Platte gelungen, der aber etwas die Geschlossenheit
eines Albums fehlt. Wertung 7/10.