Ganz friedlich kann die Trennung im Frühjahr
2001 von Sänger Frank nicht abgegangen sein, und auch dass
dessen neue Band sich jetzt Skunk Allstars nennt und bis auf ein
bisschen mehr Punk-Attitüde den gleichen Ska macht, birgt Verwechslungs-
und Konfliktpotenzial. Zeitlich zumindest liegt Frank vorne, sein
Album „Bleeding Hearts and Smiling Faces“ erschien bereits.
Jetzt aber schlagen Skunk zurück und zeigen dass sie zumindest
im Reggae-Metier die Nase eindeutig vorne haben. Mit Sänger
Mike zaubern sie vor allem Reggae und Dub Hymnen hervor, und wenn
mal gerockt wird dann im gepflegten California-Punkrock Style. „Only
Lunatics“ sprüht nur so vor Ideen, den alten Mastermind
vermisst man hier nicht, dieses Album wird sicher zu einer der Sommerplatten
avancieren. Ob der der rockige Titeltrack „Only Lunatics“
oder der schöne Jamaica Dub Dancehall „Love Hates Mercy“,
auch die Mischung stimmt hier und Abwechslung ist somit garantiert,
insgesamt überwiegt jedoch der Punk über den Reggae. Skunk
müssen sich auch vor amerikanischen Größen wie Reel
Big Fish oder Mad Caddies keinesfalls verstecken. Mit diesem Album
spielen sie in der gleichen Liga. Wertung 8/10.