1987 nahm mit Skid Row alle seinen Anfang, 1995
ein paar Alben später sollte schon wieder alles vorbei sein.
Aber nichts da, zwar war Sänger Sebastian Bach weg, das Herz
von Skid Row, aber ein neuer Mann war 1999 schnell gefunden, Johnny
Solinger heißt er. Dazu kam dann Drummer Phil Varone, und
schon konnte es weiter gehen. Mit den alten Skid Row hat das neue
Album „Thickskin“ jetzt aber recht wenig zu tun und
erst recht gesanglich nicht. Der neue Sound klingt modern, brachialer
Alternative wie bei Creed oder 3 Doors Down, man könnte auch
an New Metal denken. Das passt irgendwie gar nicht zum Aussehen
der fünf gealterten Herren, aber was soll’s, die neuen
Songs sind überraschend überzeugend. Dabei überzeugt
auch Johnny Solinger am Gesang, Skid Row beherrschen ihr (neues)
Handwerk. „Thickskin“ mit seinen 12 Songs ist ein grundsolides
und reifes Alternative-Rock Album geworden. Jedoch muss sich trotz
einiger klassischer Songs wie „Thick is the skin“ erst
mal herausstellen wie die Fans das annehmen. Wertung 7/10.