Und wieder was neues aus Berlin, diesmal von einer ganz anderen Sorte. Fuat, der früher einige Erfolge mit MOR erleben durfte, hat einen neuen bekannten Partner Killah Hakan. Die beiden ergänzen sich wirklich gut und bringen dadurch ein wirklich rundes Ding raus. Rapüstad, zu Deutsch „Meister des Raps", stellt klar, dass Fuat sich nicht von all seinen Wurzeln trennen kann oder will. Ich kann es eigentlich gut verstehen, wenn aufgrund der türkischen Sprache nicht zu gehört wird. Doch hier kann man dieses Argument einfach nicht zählen lassen. Klar muss man ein wenig Interesse an türkischer Musik haben, da viele dieser Einflüsse zu finden sind, sie fallen allerdings nur positiv auf. Man kann natürlich nicht verlangen, dass alle es hören werden, wenn man nur türkische Musik bietet, so gibt es aus allen Ecken Deutschlands was Gutes. Überwältigend ist der Kool Savas Part, der wirklich erfreut und gefällt. Es folgen Laki, Pahel, Tone und andere Künstler, die dafür sorgen, dass sich das Zuhören bezahlt macht. Dass die Musik sehr aggressiv ist, kann man nicht abstreiten, aber dies ist doch grade angesagt, oder? Wertung 7/10.