Anderthalb Jahre nach dem Debüt „Come Clean“ der von Fred Durst entdeckten Alternative-Rocker kommt jetzt das zweite Album „Life on Display“ des Vierer-Gespanns um Sänger Wesley Reid Scantlin. Nach wie vor bilden Puddle of Mudd das Gegenteil zum posigen Sound ihres Entdeckers, sie spielen bodenständigen und erdigen Alternative, ohne Starallüren oder Trends hinterzuhecheln. Im Vergleich zum Vorgänger wirken die neuen Songs ausgereifter, abwechslungsreicher und kompakter arrangiert. Die Einflüsse reichen von modernen Bands wie Creeed, Nickelback und 3 Doors Down bis hin zur Grunge-Welle. Energiegeladene Riffs werden mit ruhigen Passagen kombiniert, dazu kommen dann wie auf „Bottom“ auch mal andere Elemente wie Percussion zum Einsatz, wenn auch nur am Rande. Neu oder aufregend ist das, was Puddle of Mudd hier machen, zwar nicht, aber dank eines äußerst charismatischen Sängers dürften sie auch in Zukunft ihre Fans finden. Fred Durst weiß halt, wie man Business Pläne schreibt. Wertung 7/10.