PMD aka Parrish Smith kennt man keine Frage, vor
allem von EPMD. Und danach? Nun gut, 1994 erschien sein erstes Solo-Album
„Shade Business“ und 1996 „Business is Business“.
Seitdem sind viele Jahre vergangen und PMD lässt mittlerweile
vom Business ab und titelt sein neues Album schlicht „The
Awakening“. So ganz passt mir dieser Titel aber nicht, denn
wie ein Erwachen klingt das Album wirklich nicht, trotz hochkarätiger
Features und Produzenten wie The Alchemist, DJ Muggs, Pete Rock
oder Erick Sermon. Die Beats sind zwar düster, knackig und
on point geraten, klingen aber meistens nicht wirklich aufregend.
Das wäre nicht so tragisch, wenn nicht PMD’s Raps so
uninspiriert wirken würden, das tun sie aber und inhaltlich
tut sich auch nicht viel. Das wirkliche Awakening tut sich dann
erst bei Track 6, auf „Know What I Mean“ helfen Rob
Jackson, 275, J-Boogie und Don Fu-Quan nach, ein echter Burner ist
das aber auch nicht. Überzeugen können „Straight
From Da Heart“ und „Next Chapter“ feat. Das EFX,
weniger dagegen „Champions“ feat. Cypress Hill und „Back
To Work“ feat. Fat Joe und K-Solo. Schlecht ist „The
Awakening“ generell nicht, aber an EPMD gemessen liegt es
unterm Durchschnitt. Warten wir lieber auf das nächste Business,
„We Mean Business“ an dem EPMD gerade arbeiten. Wertung
5/10.