Fest stand schon vor dem Erscheinen von “The
Long Road”, dass dieses vierte Album wieder ein weltweiter
Erfolg werden würden. Darauf haben sich Chad Kroeger und seine
Kollegen aber nicht ausgeruht und haben das Setting leicht geändert.
Experimente muss man nicht befürchten, aber die 11 neuen Songs
sind durchaus eine Nummer härter geworden und erinnern damit
ein wenig an das alte Material des ersten Albums „Curb“.
Das neue Album kommt einem von Anfang an vertraut vor, bekannte
Ohrwürmer, bekannte Hooks, bekannte Riffs, aber stören
tut das nicht. Im Vergleich zum Vorgänger „Silver Side
Up“ konnten sich Nickelback nicht steigern, aber das ist auch
nicht nötig, ihre Songs bleiben gleich überzeugend und
das Album wirkt wieder wie aus einem Guß. Herauszuheben ist
deshalb auch kein Song, die Qualität ist gleichbleibend hoch,
und deshalb haben Nickelback auch zu Recht ihren Erfolg. Wertung
8/10.