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Mustasch – Ratsafari
EMI / Capitol VÖ: 27.10.2003

Um ehrlich zu sein, von der ersten EP und dem Debütalbum „Above All“ des schwedischen Dirty-Rock Quartetts Mustasch hielt ich wenig. Mein Bild von der Band wandelt sich mit dem Nachfolger „Ratsafari“ aber fast gänzlich. Nicht nur die Single „Black City“ sorgt bei mir für Begeisterung, auch die anderen 10 Tracks können rocken. Seinen Anteil daran hatte sicherlich auch der neue Produzent Jacob Hellner (Rammstein, Clawfinger), der für eine geilen Retro-Sound mit viel Drive sorgte. Mustasch haben sich entwickelt, davon zeugen nicht nur die Erfolge nach dem ersten Album, wie der Top-40 Chartsaufenthalt in Schweden oder die Nominierung für einen schwedischen Grammy. Die Songs sind jetzt klarer strukturierter und bieten mehr Platz für die Entfaltung des Organs von Frontmann Ralf Gyllenhammar, der früher bei B-Thong shoutete. Klar orientieren sich Mustasch an ihren großen Meistern wie Black Sabbath und erfinden ihren Stil nicht neu, aber das was die Schweden hier machen hat Hand, Fuß und Stil. Songs wie „Ratsafari“, „The Deadringer“, „Fredrika“ oder „Mareld“ sollten ab sofort zum gepflegten Repertoire einer jeden Retro-Rock Party gehören. Wertung 8/10.

Autor:
Steven Giger

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