Eine Frage stellte sich natürlich die ganze
Zeit. Würden Moloko ein Album wie „All The Things To
Make And Do“ wieder erreichen oder gar übertreffen können?
Nun, sie können nicht. Aber das ist auch nicht schlimm. Denn
selbst wenn „Statues“ drei Jahre nach dem Vorgänger
nicht mehr ganz dort anknüpfen kann, so reicht es bei Moloko
doch noch für ein Album in der Kategorie Meisterklasse. Das
neue Werk ist wesentlich kompakter geworden, nur 10 Songs, aber
diese sind durchschnittlich länger. Und ein Megahit ist natürlich
auch wieder dabei, „Familiar Feelings“ ist einfach genial
spannend aufgebaut und wirkt trotz seiner sechs Minuten nicht lang.
Ansonsten bedienen sich Moloko wieder frei – wie man es von
ihnen kennt – aus den verschiedensten Stiltöpfen, Hauptsache
das Gebot tanzbar & smooth stimmt. Die meisten Instrumente wurden
zudem auch wieder live eingespielt. Kurzum: Die Magie von Moloko
steckt auch noch in dem neuen Werk. Wertung 9/10.