Mit „The Burning Red“ standen Machine 1999 ganz oben auf ihrer Karriereleiter und konnten sich mit Fug und Recht zu den tonangebenden Metal Bands zählen. Keine Frage, an ein solches Album anzuschließen konnte nicht einfach werden. Mit einem derart schwachen und schwammigen Album wie „Supercharger“ hatte dann aber doch niemand gerechnet, entsprechend floppte das Album auf jeder Linie. Als ob es damit nicht schon genug wäre, kam 2002 auch noch ein völlig überflüssiges Live-Album auf den Markt. Mit neuem Gitarristen Phil Demmel haben sich Machine Head jetzt zurückgekämpft, „Trough The Ashes Of Empire“ soll die glorreichen Zeiten wieder aufleben lassen. Entsprechend engagiert geht die Band die Sache auch an, das hört man von Beginn an, es soll wieder brennen wie auf „The Burning Red“. Nur leider gelingt das nicht ganz, die ersten zwei Songs sind zwar hart, lassen aber den altbekannten Drive, der Machine auszeichnete, vermissen. Aufwärts geht's dann mit „Left Unfinished“, aber auch hier verfrickeln sich Rob Flynn und seine Mannen in Details. Nur mühsam arbeiten sich die 10 neuen Songs an die alte Klasse heran, und genau eben dieses Bemühen hört man deutlich heraus. Das kann man würdigen, tut dem Album als Ganzes aber nicht gut. Vielleicht flutscht es beim nächsten Werk dann wieder richtig. Wertung 6/10.