Lullacry –
Crucify My Heart
Century Media VÖ: 17.03.2003
Der Auftakt von „Crucify My Heart“ erinnert
an Dancefloor Pop der frühen 90er, dann fühlt man sich
in die Hardrock Dynastie zurückversetzt, und erst danach schimmert
das finnische Gerüst durch. Bereits 1999 konnte das Debüt
„Sweet Desire“ des Quintetts für Schlagzeilen sorgen,
auch dank Sängerin Tanya. Doch diese heißt mittlerweile
Tanja, was nicht die Eindeutschung des Namens als Ursache hat, sondern
was schlicht und einfach daher kommt, dass Tanya ausgestiegen ist
und Tanja ihre Nachfolgerin ist. Nun sind die musikalischen Unterschiede
glücklicherweise ebenso gering und Lullacry bleiben auf Erfolgskurs.
Der moderne Heavy Metal Sounds der alten Tage hat sich jedoch gelockert
und weicht vielen Alternative Elementen, die neuen Songs sind einprägsam
und chartstauglich. Man könnte auch sagen, das ist HIM für
männliche Fans. Wem das nicht zu oberflächlich ist, der
sollte Lullacry sein Eigen nennen. Wertung 8/10.