Das ist wieder Eine, mit Lea Finn startet eine neue
deutsche Künstlerin ins Musik-Geschäft, und das ohne Casting
und Superstar-Gedöns. Nur lehrt einen das Solo-Debüt der
21-jährigen Bremerin, die Germanistik studiert, dass auch das
nicht vor Talentfreiheit bewahrt. Die 12 Songs auf „One Million
Songs“ klingen nun wirklich wie irgendwelche von Millionen
durchschnittlichen Songs, trotz der mehrfachen Banderfahrung, die
Lea Finn hatte, und der Auszeichnung zur „Kuschelstimme des
Jahres 1997“. Um es ganz einfach zu sagen, das Album langweilt
– und das schon von Beginn an, keiner der Songs kann Akzente
setzen oder sich von den anderen abheben, alles wirkt bunt zusammengewürfelt,
genauso wie der Pop-Rock Stilmix. Und leider ist dabei auch zu erwähnen,
dass auch Lea Finns Stimme, die durchaus Qualitäten besitzt,
blass bleibt. So wird das nichts mit der großen Karriere.
Wertung 3/10.