„Body Language“ ist Kylie Minogue’s bislang reifstes Werk, aber das ist auch kein Wunder, schließlich ist die Australiern auch schon 35 Jahre alt. Und so lässt sie es jetzt nach „Light Years“ und „Fever“ etwas ruhiger angehen und hält sich eher „bedeckter“, und verstärkt dagegen die Gewichtung auf den künstlerischen Ausdruck des Pop. Trotzdem hat das Werk noch seine Discoknaller, nur sind eben diese jetzt etwas gezügelter, kontrollierter und stylisher gestaltet. Überraschungen gibt es dabei keine, Kylie bietet das auf was man erwartet. Experimenteller wird es nur selten, „I Feel For You“ kommt mit zuerst ungewohnten Electro und Funk Sounds, „Someday“ zeigt etwas R’n’B, aber auch diese Songs bleiben im gewohnten Muster. Entsprechend fällt auch keiner der 12 Songs aus dem Rahmen, das spricht jedoch auch für die Qualität des Albums an sich. „Body Language“ ist Popkultur auf dem Olymp des Trendsettings und Styles, das Feuer der alten Kylie Werke ist hier aber nicht mehr vorhanden. Wertung 8/10.