Das musste ja so kommen, nach ihren penetranten
Serienauftritten und der weltweiten Hit-Single „Papa Don’t
Preach“ bombardiert die Osbourne Göre uns mit einem ganzen
Album. Dieses liefert noch einen einzigen weiteren Hit, „Shut
Up“, was Kelly besser selber befolgen sollte, denn der Rest
des Albums versinkt in Belanglosigkeit und erinnert irgendwie an
den Charme ihrer großen deutschen Namensverwandtin Kelly…
Wer braucht 12 solche Songs, die von Papas Geld bezahlt, mit ein
paar guten Studiomusikern eingespielt und mit Möchtegern provokativen
Texten einer pummeligen Teenagerin geschmückt sind? Käufer
wird es leider genug geben für dieses Pop-Produkt auf Rock-Basis,
das mit gestellter Rotznäsigkeit wirbt und dabei braver als
ein Sonntagsgottesdienst ist. Wertung 3/10.