Sie ist die Stimme der Soundtracks zu David Lynch’s Filmen Blue Velvet und Twin Peaks, und auch Scream lieh sie ihre Stimme. 1989 erschien ihr erstes Album „Floating Into The Night“, „The Art Of Being A Girl“ ist jetzt das dritte der Chill-Out Dame. Mittlerweile hat Julee Cruise, die in Manhatten lebt, mit vielen großen Namen zusammengearbeitet, und auch auf ihrem Album ist es ihre Stimme, die über die Instrumentierung dominiert. Die Klangkulisse begleitet ihren Vortrag aus Spoken Word und Gesang, bleibt aber dennoch nicht blass. Nachdem das Album am Anfang noch Probleme hat, seine Höchstform zu erreichen, ist diese spätestens bei „Everybody Knows“ errreicht. Aber auch im weiteren Verlauf bleibt „The Art Of Being A Girl“ ein Werk der leisen Töne, hier wird nicht dick aufgetragen, kein Pathos eingesetzt, es sind die dunklen, kleinen Momente, die fesseln. Wer die Geduld dafür mitbringt, wird begeistert sind, andere können das auch als etwas zu langatmig abstempeln. Wertung 7/10.