Hell Is For Heroes
– The Neon Handshake
Capitol / Emi VÖ: 24.03.2003
Noch eine von diesen Alternative Hoffnungen aus
England? In letzter Zeit kann man sich über mangelnde, hochgefeierte
Debüt-Alben von der Insel wirklich nicht beschweren. Dazu gehören
jetzt auch Hell Is For Heroes. Nun, die Lobeshymnen auf das Quartett
sind nicht unberechtigt, die Jungs liefern druckvolle Songs mit
komplexen Strukturen ab, voller Energie und perfekt ausgefeilt.
Aber das haben sie mit vielen Kollegen gemeinsam. Daher ist die
Suche nach dem speziellen HIFH Sound auch nicht sehr erfolgreich,
denn es gibt ihn nicht wirklich. Macht aber auch nichts, die Band
beherrscht Melodien und Gefühle wie im Schlaf, und vor allem
fühlt sie sich auch in verschiedenen Stilen wohl, so begeistern
sowohl die klassischen Rock-Nummern wie auch moderne New Metal Attacken.
Schwächen zeigen die Briten dabei nie, vielleicht ist aber
genau dies die größte Schwäche von „The Neon
Handshake“? Wertung 7/10.