Für ihr fünftes Studioalbum reiste Heather
Nova auf die Bermudas, dann auf die schneebedeckten Höhen eines
Berges bei Woodstock und zuletzt in den Manhattener Frühling.
Das fasst alle nötigen Einflüsse für ein Album namens
„Storm“ zusammen, als instrumentale Unterstützung
kamen Mercury Rev hinzu. Die Instrumentierung hält sich auf
den 11 Songs jedoch stark zurück, Heathers Stimme dominiert
so klar wie noch nie, „Storm“ zeichnet sich durch seine
Einfachheit aus und ist damit zugleich ihr bestes Album bislang.
Das was Heather Nova bisher gemacht hat perfektioniert sie hier
ohne dick aufzutragen, aller unnötiger Ballast wird abgeworfen
und die innere Schönheit nach Außen getragen. Bestimmte
Songs kann man dabei nicht herausheben, auch nicht die Single „River
of Life“, das Album zieht einen durchgängig in seinen
Bann und lässt auch nicht wieder los, sofern man die „Repeat“
Funktion aktiviert hat. Wertung 9/10.