50 Cent hat’s geschafft, mit seinem ersten offiziellen Album „Get Rich Or Die Tryin“ (nach „Guess Who'S Back“) ist er der Rapper der Stunde geworden, jetzt holt er seine Crew nach. G-Unit besteht neben 50 Cent aus Lloyd Banks, Tony Yayo (momentan im Knast) und Young Buck. Aber natürlich gilt die Aufmerksamkeit bei „Beg For Mercy“ vor allem 50 Cent, gewisse Ähnlichkeiten zu dessen Album sind hörbar, und er ist auch der Rapper, der hier am meisten heraussticht. Auch die Beats erinnern an die Solo-Werke von 50 Cent, ist auch kein Wunder, schließlich übernahm er bei G-Unit die Rolle des Executive Producers, neben ihm war noch Sha Money XL tätig. Für die einzelnen Tracks war eine recht große Anzahl von Produzenten verantwortlich, u.a. Hi-Tek und Dr. Dre. 18 Tracks sind insgesamt auf das Album gekommen, die Bandbreite ist dabei ziemlich weit gefasst, von harten Streetstyles wie bei „My Buddy“ oder der Single „Stunt 101“ bis hin zu smoothem R’n’B auf „Groupie Love“ ist alles vorhanden. Tony Yayo ist bei dieser Nummer und bei „I Smell Pussy“ noch dabei. „Beg For Mercy“ lässt keine Wünsche offen, setzt aber auch keine neuen Maßstäbe. Wertung 8/10.