Gris erscheint mit „Progrisiv“ auf Royalbunker,
doch als ich die CD in der Hand hielt konnte ich nichts mit dem
Namen anfangen. So hatte ich mir nicht mal was von diesem Gris erzählen
lassen, ich hörte rein und es kam nicht mehr als schnelles
Gerappe im Intro. Ich hörte weiter und „Flügel“
erwies sich als Beweis dafür, dass Gris Gras als Unterstützung
für diesen Track genommen hatte: Ich stelle fest dass dieser
Gris klar rappen sollte und einfach nicht so tun sollte als ob er
auf Drogen sei. „Antihelden Trauerleben“ bringt den
gleichen Flow, und mir wird beigebracht dass Gris arbeitslos ist
und auf irgendeine Art diese CD / diese Texte vom Arbeitsamt unterstützt
bekommt. Das macht mich eher wütend. Ein Feature von Mr. Lex
folgt, dieser gefällt mir, ob das nun an dem mangelhaften Können
von Gris liegt oder ob er wirklich sehr gut rappt, kann ich nach
sechs Gris Tracks nicht mehr einschätzen. Es folgen noch mehr
Tracks dieser Art. Was wieder heraus sticht ist ein Track „Walkman“
aus der Sicht eines Walkmans geschrieben, ich denke es waren die
Drogen. Wer bitte braucht so eine Musik? Zum Abschluss kommt noch
etwas Battle durch und man redet von Taktgefühl. Für mich
ist dieser Track „Es war - Es ist“ eine weitere Enttäuschung.
Und wenn ich dann lese dass Gris für G.enial r.appender i.nternationaler
S.uperstar steht muss ich lachen. Wertung 2/10.