Ihr fandet bislang Sum41 und Konsorten hätten
kein Niveau? Habt ihr jetzt Good Charlotte gehört denkt ihr
anders. Selten hat man in den letzten Jahr im Poppunk plattere Texte
gehört, ganz abgesehen davon, dass sich musikalisch auf dem
zweiten Album der Jungs aus Maryland auch sehr wenig tut. Dabei
muss man ihnen lassen, dass sie ihr Werk mit „A New Beginning“
originell beginnen, aber Intro ist halt auch nur ein Intro. Danach
gibt es geschliffenen Sound, verwirklicht von Eric Valentine (Queens
of the stoneage, Smash Mouth), und 08/15 Songstrukturen. Gewünschtes
Image und Wirklichkeit stimmen hier irgendwie überhaupt nicht
überein, und so wirkt auch der Titel „The Young and the
Hopeless“ deplaziert. Denn eins liefern die 14 Songs: punkige
Partymucke. Und in dieser Disziplin sind Good Charlotte gar nicht
mal schlecht. Wertung 4/10.