Nachdem er mit Napalm Death seine ersten Schritte
unternahm schrieb er mit Carcass fünf Alben lang die Death
Metal Geschichte mit. Die Solo-Karriere von Bill Steer als Firebird
tendierte dann aber in Richtung Rock und er wollte wohl eher seine
Gitarrenkünste unter Beweis stellen, damit ist er jetzt beim
dritten Album angekommen. Auf diesem wandelt Bill Steer zwischen
Rock’n’Roll und – aber meist – Stonerrock.
Das kann wie auf „Station“ auch schon mal ruhigere Züge
annehmen, geht aber oft in die rockigere Richtung, schon der Opener
„Cross The Line“ dampft ordentlich los, die Handbremse
wird dennoch selten gelöst. Das jedoch spielt bei „No.
3“ und seinen 10 Songs auch keine große Rolle, hier
geht es um die staubigen Feinheiten des Songwritings und den rohen
Schliff. Und den beherrscht der Herr Bill Steer in Perfektion. Wertung
8/10.