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F.A.T – Drive by in E-Moll
I Luv Money / Crackhaus VÖ: 15.09.2003

Das neueste Release von I LuvMoney /Crackhaus F.A.T. – Drive y in E-Moll ist draussen. Mo$$ad, Kim G, Lord Roxz und Elite kicken 16 Tracks Gangsta Rap über Down South Beats, die einen an 3 6 Mafia oder Dayton Family erinnern lassen, sehr düster, sehr Synthie und bisher meines Erachtens noch nie so da gewesen in Deutschland. Die Beats sind zwar sehr facettenreich und bieten Abwechslung (vor allem das totale kranke „Coffe Shop Mafia" oder „Mach was du denkst"!) doch die Themen über die gerappt werden halten sich im Rahmen von Frauen, Drogen, Party, Geld und Gangbang. Da aber alle 4 Rapper wissen was sie machen, wird nicht über Beats geholpert oder rumgestottert und die Raps der einzelnen Mitglieder gehen auf jeden Beat sehr gut klar und flowen auch gut. Nur die Gesangsparts wie bei „Ganbangaz RMX" oder „Nur für meine A.T.Z.E.N" sind ziemlich nervig und machen die Tracks meines Erachtens kaputt. Vielleicht wurde hier zu weit über den Teich geguckt da sowas in Englisch einfach besser klingt. Besonders düstere Tracks wie „F.A.T Miliz", „Du hast Angst" oder „Mit der Tek" ragen heraus da hier wirklich Flow und Harmonie perfekt zusammenkommen. Zwar sind Tracks wie „Messastich" auch recht gut, nur kommen die Tracks wo alle F.A.T Members einen Part haben besser, da hier mehr Styles geboten werden und damit verbunden auch Abwechslung. Partymässig sind zwar weniger Tracks dabei obwohl es im Track „Gangster tanzen nicht" um Party geht und der Beat auch gut rockt aber zum bouncen zu dunkel ist. Und das ist auch gut so. Es lässt sich auf jeden Fall sagen das dieses Album das erste seiner Art ist und locker Alben wie „keine Liebe für ne' Biatch von Playa Smoove oder „Soldiers of Darklife" in den Schatten stellt. Da einfach die Rapper viel mehr Talent haben und nichts aufgedruckt wirkt. Wer also Innovatives hören will und Neues im sowieso schon toten RapDeutschland sucht, dem sei dieses Album auf jeden Fall empfohlen. Wertung 8/10.

Autor:
Clemens S.

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